Wedding wie es leibt und lebt. Also nach dem Beitrag vor wenigen Tagen, bin ich wieder nach Wedding. Diesmal hat mich die Lust gepackt, da ich ja diesen Bericht geschrieben hatte. Also war ich spontan und bin bis zur Reinickendorfer Straße mit der Berliner U-Bahn gefahren.
Kaum ausgestiegen, und es war zu dieser Zeit ja auch schon dunkel gewesen, da kam ich aus dem Bahnhof raus und überall war Polizeilicht gewesen. Klar, kaum kommt man im Wedding an, schon ist man irgendwie mit der Polizei konfrontiert
. Es waren ca. 3 Polizeiwagen dort und 1 Krankenwagen, ein privater Ermittler war auch vor Ort.
Als ich nun weiter gegangen bin, die ganze Straße runter, vergaß den Namen, bis zum Alhambra Kino an der Seestraße, da ging ja die Post ab. So viele Menschen unterwegs gewesen, ich stellte mir die Frage woher all diese Menschen denn herkämen und was hier los ist.
Ein Mann sagte, er wundere sich auch, dass so viele Menschen unterwegs ist, wahrscheinlich einfach nur ein Zufall oder ein Event, Konzert in der Nähe. Auch die Läden waren überdurchschnittlich voll gewesen. Also wieder einmal ein spannender Tag im Wedding.
Man läuft durch Berlin, ok jetzt zu diesen eisigen Temperaturen vielleicht nicht mehr so sehr, aber es ist schon erstaunlich, dass viele Orte so unterschiedlich aussehen. Damit meine ich nicht die großen Unterschiede zwischen Arm und Reich, sondern lediglch die Unterschiede der Stadt, ob der Westen oder Osten, der Norden oder Süden, Berlin hat viel Besonderes an sich.
Also wurde ich letztens zu einer Bekannten in den Wedding gefahren. Viele Straßen haben witzige Namen, als ob man in Afrika wäre, und das witzige dabei war auch, dass es tatsächlich nicht wenige Afrikaner in diesem Viertel gab. Wusste gar nicht, dass wir in Berlin eine Art, und da versuche ich die Jugendsprache auflebenzulassen, African-Town haben. Also ein Mini-Afrika im Wedding.
Wedding mag einen sehr schlechten Ruf genießen, aber auch da muss man sagen, dass es von der Gegend abhängt, und ihr könnt mir glauben wir sind viel im Wedding herumgelaufen. Irgendwie, also in der Ecke in der ich gewesen bin, hatte Wedding schon einen bestimmten Stil, ich persönlich fühlte mich dort wohl, auch weil es so multikulti ist. Neben dem Thailänder ist ein Araber, gegenüber eine internationale Stiftung. Man muss in die Hinterhöfe gehen um zur Wohnung meiner Freundin zu gelangen, überall wohnen Menschen und ich denke doch, ziemlich gut. Die Lichter sind schön dunkelgelb, vor allem im Winter, so scheint es, den Menschen geht es gut. Möchte mich nicht in Philosophereien “auflösen” aber man hat in diesem Bezirk ein bestimmtes Gefühl, und das ist nicht oft so der Fall. Ich denke, dass diese alten Mauern viel erzählen können und es auch tun.
Auf diesem Bild seht ihr ein altes Haus, wie einige so im Wedding stehen.
Danke für das Foto, Pixelio, Foto vom Wedding in Berlin
Nun dachtet ihr sicherlich, der Bekloppte, der Ewald, ist wieder einmal irgendwo in den Weiten der Welt verschwunden. Nein, war ich nicht, ich habe mich in Berlin ausgeruht und auch hier viel bereist, meine sehr geehrten Herrschaften. Auch Berlin bietet sehr viel, das merke ich immer wieder, obwohl ich hier fast mein gesamtes Leben schon verweile.
Vom Kreisverkehr der Siegessäule kommt man sehr schnell in das wunderschöne Botschaftsviertel, wo man auch die japanische Botschaft findet. Dieses Gebäude aber erinnert an eine alte Zeit, ich will da jetzt keinen Kommentar ablassen, aber wer davor steht wird viele Parallelen zu eine nicht mehr existierenden Land sehenWenn man Berlin vor und nach dem Weltkrieg gesehen hat, vor und nach der Mauer und jetzt, dann gehört Berlin zu den unglaublichsten Städten dieser Welt. So viel Historie und Geist, es ist unglaublich. Da braucht man nur vom Tiergarten aus oder so den Ecken herunmlaufen, was es alles neu gibt. Das habe ich ja noch nicht einmal gesehen, jedes mal aufs Neue regelrecht schwärmend und fasziniert. Mir fehlen da wirklich die Worte. Übrigens, und dies nur mal so Rande, die neue Rechtschreibung beherrsche ich nicht, da schauen immer meine lieben Freunde über den Tellerrand und verbessern die Rechtschreibung bzw. verändern altmodische Phrasen. Man muss sich ja auch irgendwie dem Internetzeitalter anpassen, oder nicht?
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Ich schreibe wieder einmal. War auf Reisen, habe mich ausgeruht und erholt und bin nun wieder in den etwas nördlicheren Gefilden “gelandet”. Schön, wieder zu Hause zu sein, aber auch sehr viel Neues gab es wieder zu sehen.

Zuerst bin ich zu meinem Freund in die Türkei geflogen, er hat auch dort ein Hotel und mich dort beherbergt. Was mir aber aufgefallen war, das ist, dass sehr viele Russen dort gewesen sind. Als ich das letzte Mal in der Türkei gewesen bin, vor ca. 10 Jahren, da sah die Welt noch ganz anders aus. Also eine spannende Entwicklung, allemal! Bodrum tat gut, und das kleinere Hotel in dem ich wohnte, hat mir viel Kraft gegeben. Auch die noch nicht so kalten Temperaturen, wie im Vergleich zu hier, waren sehr angenehm.
Als es weiter nach Rumänien ging, wo ich sehr viele Freunde habe, war mir klar, dass ich mich wieder sehr über diese freuen werde. Monate habe ich sie nicht mehr gesehen, ach herrje was schreibe ich denn hier, ja sogar Jahre. Es sind Deutsche die seit Jahrhunderten schon in Rumänien leben, und zwar in der Stadt Sibiu, zu deutsch: Hermannstadt. Um 1200 wurde diese Stadt errichtet, unglaublich, nicht wahr?

Auch wenn man die Stadttafel erlangt, so sieht man, dass die Beschriftung in drei Sprachen beschrieben wird. Und natürlich auch dabei ist der deutsche Name für diese Stadt: Hermannstadt.
Wir feierten auf dem Gut von einer Bekannten von uns, tranken Wein und lassen es uns so richtig gut gehen. Jetzt im Alter kann man es sich natürlich nicht mehr erlauben wie die Jungen zu feiern, aber wir waren sehr gute Feieristen. Ohjemine, wenn dies nur Jemand aus Deutschland mitbekommen würde
. Gott sei Dank, lesen meine Freunde und Bekannte, soweit ich dies weiß, keine Blogs. Man darf gespannt sein.
Hallo meine Lieben,
ich bin der Reisebär und schreibe nun einen Blog, wie man auf Jugenddeutsch sagen würde. Mit meinen knapp 80 Jahren fällt es mir nicht leicht sich mit dem Computer auseinanderzusetzen sowie mit dem Internet, doch ich habe es hinbekommen.
Meine Hobbies meine sehr geehrten und lieben Herrschaften, das sind Schreiben, eigentlich mit Füller und Tinte, aber man muss sich der unseren Zeiten ja auch anpassen. Das habe ich immer schon sehr gut geschafft. Auch wenn mich alleine das “registrieren” und alles bestimmt einige Stunden gekostet hat. Aber wie gesagt, dies ist ja ein Erfolg für mich. Endlich hier drin zu stehen, online im Internet.
Neben dem Schreiben habe ich gerne, und das mache ich immer noch, Hotel Bewertung durchgeführt. Was genau dies bedeutet das kann ich mal sehr schnell erläutern. Mein Freund und Hotelier Harribert, den richtigen Namen möchte ich jetzt hier nicht erwähnen, dieser führt mehrere Hotels und bat mich, wenn ich denn Lust hätte vorbeizuschauen, auch in seinen Hotels zu übernachten. Klar wollte ich dies. Er bat mich um einen Gefallen: “Sage mal, kannst du, wenn du hier nächtigst, auch bitte alles testen, inkl. der Hotel-Belegschaft”? Dies tat ich sehr gerne, und machte es zu meinem Hobby, auch in anderen Hotels zu testen und dann darüber zu schreiben. So habe ich mir Dank meiner Freunden einen Ruf aufgebaut und mache das. Mein Alter aber leider, lässt dies nicht mehr so oft zu, wie damals.
Danke dir liebe Elly und Harribert, aber auch Magdalena, für die Hilfe, auch des Mitverfassens im Blog und technische Erklärungen.
Hoffe euch wird dieser Blog gefallen. Danke und noch einen wunderschönen Tag. Der Herbst geht los.